Ich habe mich für Amnesty International
entschieden, da ich weiss das diese Hilfsorganisation der ganzen Welt hilft und
ebenfalls die ganze Welt betrifft, aber gleich noch sich für die Menschenrechte
einsetzt. Damit konnte ich auch meine Gruppenmitglieder überzeugen dieses Thema
auszuwählen. Zurzeit hat Amnesty International weltweit über 3,2 Millionen
Anhänger von weltweit 150 Ländern.
Mein aktuelles Thema:
Bahrein muss Folter und Misshandlung von Kindern stoppen
In Bahrein werden regelmässig
Kinder gefoltert, misshandelt und eingesperrt. Amnesty International möchte,
dass das aufhört und möchte auch dass diese Kinder freigelassen werden. Viele
Kinder die nicht einmal 13 Jahre alt sind, wurden in diesen zwei Jahren
verhaftet, da einige dachten, dass sie an Protesten gegen die Regierung
teilnahmen. Vielen Kindern wurden die Augen verbunden und wurden geschlagen und
gefoltert. Anderen Kindern wurde somit gedroht, dass wenn sie kein Geständnis machen,
sie vergewaltigt werden. Bahrein hat aber die Uno-Kinderrechtsabkommen schon
längstens unterschrieben, in dessen steht dass jeder Mensch unter 18 Jahren
immer noch ein Kind ist, dabei sind Folter oder Menschenfeindlichkeit und erniedrigende
Behandlungen oder Bestrafungen verboten.
Reto Rufer sagt: „Wenn
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ins Gefängnis gesperrt werden, verstösst
Bahrain gegen seine internationalen Menschenrechtsverpflichtungen. Fast
drei Jahre nach der Niederschlagung der Proteste gegen die Regierung haben die
Sicherheitsbehörden auf einmal auf Kinder abgesehen. Alle Gefangenen die unter
18 Jahren sind und kein Verbrechen begangen haben, müssen sofort freigelassen
werden. Die ganzen Vorwürfe von der Folter und den Misshandlungen müssen genaustes untersucht
werden.“
Über 110 Kinder zwischen 16 und 18 Jahren sitzen während
deren Untersuchungen oder Gerichtsverfahren noch bevorsteht, sind sie im Dry
Dock Gefängnis (ein Gefängnis für Erwachsene). Den meisten Kindern wird
vorgeworfen, dass sie an einer illegalen
Versammlung teilnahmen, Reifen anzündeten oder Cocktails auf die
Polizei warfen, doch eigentlich waren sie zu dieser Zeit ja zu Hause. (Ich verstehe nicht was der Sinn dabei
eigentlich ist, ich meine sie waren ja nicht einmal dort und all das wird ihnen
vorgeworfen.) Die Jugendlichen durften nicht einmal einen Kontakt zu der
eigenen Familie haben und wurden sogar ohne Anwalt beschuldigt.
Kinder die verurteilt worden sind und unter 15 sind, werden
im Jugendgefängnis in Manama eingesperrt. Tagsüber werden sie von
Sozialarbeitern betreut, und nachts (um diese Zeit finden die meisten
Misshandlungen statt) werden sie von Polizisten überwacht. Wenn die Kinder 15
sind, verbringen sie ihre restliche Strafe im Jaw Gefängnis.
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