14. Januar 2014

Aus Schmerz wird Hoffnung

Mein aktuelles Thema:

MenschenrechtsverteidigerInnen in Amerika-

"AUS SCHMERZ WIRD HOFFNUNG"
 
Sie sind vor Ort, wenn Menschenrechte verletzt werden, dokumentieren Mord, Vertreibungen, Folter und Vergewaltigung, wehren sich für freie Meinungsäusserung und gegen Diskriminierung: MenschenrechtsverteidigerInnen sammeln wertvolle Informationen und engagieren sich für die Durchsetzung der Menschenrechte– und setzen dafür häufig ihre Freiheit oder gar ihr Leben aufs Spiel.Großer Einsatz, große Gefahr - und kein Schutz Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Lateinamerika und den USA werden systematisch schikaniert und angegriffen.
Amnesty International hat zwischen Januar 2010 und September 2012 rund 300 Fällen von MRV untersucht. Im Bericht „Aus Schmerz wird Hoffnung: MenschenrechtsverteidigerInnen in Amerika" werden 47 Einzelfälle dokumentiert.
Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten auf dem amerikanischen Kontinent spielen eine fundamentale Rolle im Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen. Viele von ihnen bezahlen einen hohen Preis, um den Teufelskreis von Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Straffreiheit zu durchbrechen.
Auch in Iran gebt es Frauen,die kämpfen für die Frauenrechte. Sie werden oft als Opfer dargestellt. Andererseits sind iranische Frauen in großer Zahl und mit großem Engagement in der dortigen Menschenrechtsbewegung aktiv und stellen einige die mutigsten und effektivsten AktivistInnen im Iran.
In Mexiko ist heutzutage auch eine schwierige Lage für die MenschenrechtsverteidigerInnen. Menschenrechtsverletzungen in Mexiko haben in den letzten Jahren schockierende Ausmaße angenommen. Entführte JournalistInnen, enthauptete Leichen und Terror gegen die Zivilgesellschaft sind an der Tagesordnung.Der Fall der getöteten MenschenrechtsverteidigerInnen Betty Carino und Jyri Jaakkola ging 2010 um die Welt. Eine Menschenrechtskarawane hatte damals versucht, die indigene Gemeinde San Juan Copala vor paramilitärischen Übergriffen zu schützen und wurde selbst angegriffen. Betty und Jyri starben. Bis heute sind die Schuldigen nicht verurteilt.
Amnesty International hat einige Aktionsziele durchgeführt. Zum Beispiel, in Amerika durch eine Petition und Postkarten haben sie Druck auf verschiedene amerikanische Regierungen ausgeübt, damit MRV geschützt und ihre Arbeit anerkannt war.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen